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Was heute ist, ist morgen schon anders. Der Frosch verwandelt sich in einen Prinzen, die DM in Euro und die Deckenstütze in einen Kunstbaum. Die Idee der Verwandlung ist gut ... es sei denn ihre praktische Verwirklichung misslingt. Hier die gängigen Methoden für den Kunstbaum als Stützenverkleidung:
I. Die Säule wird mit breiten Streifen eines gummiartigen Materials umwickelt
Nachteile:
Das Material verträgt keine Temperaturschwankungen, "trocknet" mit der Zeit aus,
wird porös und reißt. Es ist flammbar und ruft damit Abnahme- bzw. Versicherungs-
probleme hervor. II. Die Säule wird mit Korkrinden im "Puzzle Verfahren" beklebt
Nachteile:
Die Ritzen zwischen den vielen Rindeteilen werden mit Montageschaum ausgefüllt
und nachher koloriert. Der Montageschaum verfärbt sich jedoch mit der Zeit und
macht damit die Schnittstellen andersfarbig und sichtbar.
Die einzelnen Krustenstücke sind empfindlich und brechen bei Stößen ab.
Die Naturrinde beinhaltet manchmal Larven, Würmer, Eier oder Insekten.
Die Naturrinde ist flammbar. Sie kann zwar schwer entflammbar nachgerüstet
werden, was aber neue Probleme hervorruft:
Manche der Nachrüstungs- Materialien sind für Allergiker unverträglich.
Die Imprägnierung ist nicht dauerhaft, da sie wasserlöslich ist. Eine Wasser-
Reinigung vernichtet somit die Feuerfestigkeit. Aus diesem Grund fordert die Feuerwehr eine nachweispflichtige Nachrüstung in bestimmten zeitlichen Abständen. III. Verkleidung mit Glasfaserstamm aus Glasfaser Kunststoff (GFK)
Nachteile:
Das Material beinhaltet immer riechende Chemikalien, und ist meistens brennbar. IV. Verkleidung mit Stämmen aus Gipsfaser- oder Betonfaser
Nachteile:
Einzig nur bei unprofessioneller Stammnachbildung und nicht naturgetreuer
Kolorierung - ansonsten keine Materialnachteile wie bei I., II. und III. Die Baumstämme sind strapazierfähiger als alle oben aufgeführten Verkleidungen. Die Rinde blättert nicht ab, sie beinhalten keine Insekten, sind A1 nicht brennbar und übertreffen damit die B1 Forderung der DIN 4102.
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